Dass der Applekonzern klagefreudig ist, und auch vor abgedrehten Klageschriften nicht zurück schreckt, ist bekannt, braucht nicht weiter diskutiert zu werden. Doch das ein Café verklagt wird, ist neu.
Im April 2011 eröffnete Christin Römer in der Bonner Südstadt ein 100 qm großes Café. Familien- und besonders kindergerecht solle das Cafe´ „Apfelkind“ sein. Nicht nur das Konzept, sondern auch das Logo hat Frau Römer selber erarbeitet. Stolz auf ihr Produkt, wollte sie sich es patentieren lassen. Das rief jedoch die Apple-Juristen auf den Plan.
Welt-Online liegt ein Schreiben vor, in dem es heißt: “Nach unserer Einschätzung besteht eindeutig eine Verwechslungsgefahr zwischen dem überragend bekannten Apfel-Logo unserer Mandantin und der Wort-/Bildmarke Ihrer Mandantin.” Vor allem moniert Apple die rote Farbe des Logos, dem Blatt am Stiel, so wie der Form des Apfels.
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Ursprünglich gab Apple Römer bis Ende September Zeit, ihren Antrag beim Patent- und Markenamt zurückzuziehen. Diese Frist hat die Café-Besitzerin verstreichen lassen und formal Widerspruch eingelegt.
Vermutlich hat es sich noch nicht bis in die Konzernzentrale herumgesprochen, dass bei Adam und Eva auch ein Apfel eine zentrale Rolle gespielt hat. Es ist diesmal doch recht einfach zu beurteilen, wer hier nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.