Neue Phishingwelle – Amazon und Paypal

 

In den letzten Jahren gab es in unregelmäßigen Abständen e-Mails, die aussehen, als seien Sie von einem seriösen Unternehmen. Diese haben alle eines gemeinsam: es führt ein Link auf eine Seite, wo der Kunde erneut seine Kreditkarten und/oder Kontoinformationen eingeben solle. Sogenannte Phishing-Mails. So versuchen Betrüger an deine Kontodaten heranzukommen.


Aktuell sind Paypal und Amazon betroffen. Die aktuelle Paypal-Phishing  ist noch relativ leicht zu enttarnen. Wer sich den Linktext ansieht, kann erkennen, dass die Endungen .blo.pl nicht von Paypal kommen. Paypalseiten  haben als  Topleveldomains die Endungen .de oder .com. Wer sich die Mühe macht den Quelltext der Mail zu lesen, stellt fest, dass die Mail aus Russland kommt.

Raffinierter sind die Amazon Phishings. Im Quelltext erscheint als Absender i.kundenservice(at)amazon-sicherheit.org
Sieht richtig aus, ist aber falsch. Amazon weist auf seinen Seiten selber darauf hin, dass Original-Mails grundsätzlich die Endungen .de oder .com aufweisen.  Die Betrüger benutzen das Original-Logo, am Ende der Mail ist sogar die richtige Amazon-Adresse mit einem Link zur echten Amazon-Seite.

Wie kann ich mich vor Datenphishing schützen?

Auf keinem Fall einem Link aus einer Mail folgen, welche zur Neueingabe von Daten auffordert. Amazon schreibt dazu: “Jede E-Mail, die Sie auffordert, Ihr Passwort preiszugeben, ist eine Phishing E-Mail”. Auf keinem Fall die Daten in verlinkte Eingabemasken eintragen. Ist dies geschehen, sollte schnellstmöglich die Kreditkarte gesperrt werden. Unter der Nummer 116 116 ist dies kostenlos 24 Stunden am Tag möglich.


Benutze lieber das Login der Website. Wer nicht jedes Mal die Adresse eintippen will, sollte sich die jeweiligen Websites als Favoriten/Lesezeichen speichern. Sollte wirklich etwas umgestellt werden, findest du eine Nachricht in deinem Postfach.

Leider muss davon ausgegangen werden, dass nach Paypal und Amazon demnächst auch ebay davon betroffen sein wird.

Follow us on facebook

Weitere Informationen:

Wikipedia „Phishing“

Kreditkarte sperren

Älterer Artikel von T-Online

 

 

RSS-Feed

Feed per Newsletter-Abo