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Adblocker und die konzertierte Aktion der Verlage

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Seit Tagen gibt es keine Online-Zeitung mehr, die nicht das Browser Plug-In „Adblock“ erwähnt, um die User von der Werbung zu überzeugen. Doch der erwünschte Erfolg scheint auszubleiben. Im Gegenteil: Adblock Plus bedankt sich bei den Verlagen über Twitter. Die Downloads und das freiwillige Spendenaufkommen erreichen Rekordhöhen.


Was ist Adblock Plus eigentlich?

Mit Adblock Plus lassen sich Werbung und schädliche Webseiten blockieren. Diese Browsererweiterung wird von über vierzig Filterabonnements für viele Sprachen unterstützt, und automatisch für die unterschiedlichen Einsatzzwecke konfiguriert. Als User kannst du auch eigene Filter erstellen, unterstützt wirst du u.a. durch Kontextmenü-Einträge oder Tabs zum Blockieren von Flash und Java. Außerdem gibt es noch eine Liste blockierbarer Elemente zum Entfernen von Scripts.

150px-Adblockplus_icon

 

In den Filtereinstellungen lassen sich seit der Version 2.0 einige unaufdringliche Werbung zu erlauben. Der Entwickler hat die Hoffnung, dass durch dieses Feature mehr Website-Betreiber dazu übergehen, aufdringliche durch unaufdringliche Werbung zu ersetzen.


Kostenlose Inhalte ohne Werbung?

Auch ich verwende einen Adblocker, gleichzeitig wird aber auf den Seiten Online-Redakteure.net Werbung geschaltet. Wir verträgt sich das?
In meinem Fall installierte ich den Adblock Plus, da die Werbung unerträglich wurde. Oder wie golem.de es ausdrückt:

„…weil dich Werbung nervt. Werbung, die sich über Inhalte legt, die ungefragt herumlärmt oder so schlecht programmiert ist, dass sie deine CPU auslastet und die Akkulaufzeit deutlich reduziert?“

Golem verspricht, nur unaufdringliche Werbung zu schalten. Bei Focus.de scheint noch focusgenervekein Umdenken stattgefunden zu haben. Ständig poppt ein kleines Fenster, welches sich über den lesbaren Inhalt legt. Es wird erwartet, dass man Facebook-Fan wird. Konkurrenten SPON.de oder die süddeutsche sehen das Ganze gelassener, obwohl auch sie nicht auf die Werbung verzichten können.

Eine Frage des Filters

Obwohl auch diese Seite Werbung benutzt, empfehle ich ausdrücklich die Benutzung eines Adblockers. Was aufdringlich ist, und was nicht, muss eben jeder selber entscheiden. Für sehr vorbildlich halte ich die Erklärung von Golem.de.
Natürlich freuen auch wir uns, wenn du unsere Seite in deinem Blocker ausgeschaltet hast.

Adblock Plus ist OpenSource, also ein kostenloses Projekt. Auch gerne zum mitmachen.
Kostenlos erhältlich für Android, Chrome, Firefox und Opera.

 

 

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